Herbst 1995
Andorra
Max Frischs eindringliches Schauspiel „Andorra" erzählt von einem jungen Mann, der in einer vermeintlich heilen Welt aufwächst – bis Vorurteile, Lügen und kollektive Schuld sein Leben zerstören.
PREMIERE
nicht dokumentiert
SPIELSTÄTTE
Stadthalle Vohenstrauß
REGIE
Josef Pausch
GENRE
Schauspiel
Über die Produktion
Der junge Andri wird zum Opfer von Vorurteilen und Lügen, die seine Identität und sein Leben zerstören.
Frischs erfolgreichstes Theaterstück handelt von der zwangsläufig tödlichen Gewalt des Vorurteils, die am "Modell" des Antisemitismus vorgeführt wird. Im Mittelpunkt des Dramas steht der den anderen Andorranern als Jude geltende Andri, dessen Weg vom unbeschwerten Jungen zum allseits verachteten Außenseiter gezeigt wird. Als Jude gebranntmarkt, verhält er sich nach einiger Zeit auch so, wie man es von ihm, dem vermeintlichen Juden, erwartet. Als sich herausstellt, dass Andri gar kein Jude ist, ist es bereits zu spät. Er hat seine Rolle angenommen und wird schließlich unter einem schwarzen Tuch vom Judenschauer zweifelsfrei als Jude erkannt. Das Stück wurde im Herbst 1995 von der Stadtbühne mit großem Erfolg in der Stadthalle Vohenstrauß herausgebracht und 1996 auf die Burg übernommen.
DIE MENSCHEN HINTER DEM STÜCK
Mitwirkende
Auf der Bühne, in der Werkstatt und hinter den Kulissen: Wer waren die Menschen, die diese Produktion zum Leben erweckten?
ES SPIELTEN
Martina Bauer, Elisabeth Voitenleitner, Christian Hofmann, Andreas Wildenauer, u. a.
Regie & Musik
REGIE
Josef Pausch
REGIEASSISTENZ
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MUSIK
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Bühne, Kostüm & Maske
BÜHNENBILD
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KOSTÜME
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MASKE
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Technik & Ausstattung
TECHNIK
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AUSSTATTUNG
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Impressionen aus der Produktion
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